Freitag, 8. November 2013

Der Metzger hatte doch tatsächlich noch ein Stück Rindfleisch übrig

Hallo Ihr Lieben,

wie mir dieser Tage aufgefallen ist, habe ich noch gar kein Rezept mit Fleisch gemacht und das muss ich natürlich ändern ;-)
Also ging ich mit einer sehr unklaren Vorstellung davon was ich kaufen möchte zum Metzger; irgendeinen Braten halt.
Das ist bei mir oft so, ich entscheide dann beim Metzger was mir gefällt und was ich draus mache und nun habe ich ein Stück Rindernacken gefunden; gut 3,5 Kilo schwer und hab's erst mal mit heim genommen. Gekostet hat es 23 Euro.

Daheim habe ich erst mal das Fett rausgeschnitten, denn wenn ich eines nicht ausstehen kann, dann ist das Fett und Sehne am Fleisch und bis das fertige Fleisch vor mir lag, wusste ich auch, wie ich weiter verfahre.





Um Euch schon einmal ein wenig den Mund wässrig zu machen, verrate ich Euch aber schon mal was daraus wurde. Die einzelnen Schritte gibt's dann in den nächsten Wochen.





Ein wirklich schönes Stück für einen Rotweinbraten













Ob der Sauerbraten wohl lecker wird?













Die Streifen machen sich wunderbar im Gulasch






Siedefleisch (Tafelspitz), allerdings nicht als Braten, sondern schon in Scheiben; ich hatte keine Lust noch mehr Gulasch zu machen










Die Reste in der Tüte sind für unsere Tiere (Hund und Katz), die sich immer darüber freuen und ich freue mich, dass es keinen Abfall gibt.







Ihr werdet Euch nun sicher wundern, dass ich für 2 Personen ein derart großes Stück gekauft habe, aber es kann sich durchaus rentieren.
Hätte ich nun ein kleines Stück genommen, dann hätte ich ein bisschen Fett abgeschnitten und das Fleisch, das am Fett ist (also die Streifen, die ich nun zu Gulasch verarbeitet habe), das wäre so wenig gewesen, dass es sich nicht rentiert hätte, daraus noch etwas zu kochen.

Die Abfallmenge wäre einfach größer gewesen.

Alles in allem habe ich alle Gerichte zusammengerechnet 16 Portionen bekommen, was einem Preis von 1,50 Euro pro Person und Mahlzeit entspricht.
Extra waren dann noch die Reste für die Tiere.

Das fertig gekochte Fleisch habe ich portioniert, einvacuumiert und eingefroren.
Durch den Sauerstoffentzug hält es sich sehr lange und bekommt keinen Gefrierbrand.
Vor ein paar Jahren hatte ich noch ein ganz einfaches Gerät, das mit normalen Haushaltstüten funktionierte und habe mich regelmäßig geärgert, dass ich das Essen wegwerfen musste, das kann mir heute nicht mehr passieren.
Die Anschaffung eines vernünftigen Vacuumierers rentiert sich, auch wenn man im ersten Moment denkt, dass es furchtbar teuer ist. Auch die Tüten (gibt es auch in Rollen), kann man nach dem Gebrauch sauber machen und wieder verwenden.
Mein "Baby", der "Vacutop Elite" kostete einmalig 349 Euro und ist von den guten Geräten noch eines der Günstigeren.




'Soweit die Vorschau für die nächsten Wochen.
Für das nächste Mal dürft Ihr Euch auf Sauerbraten und Rotweinschmorbraten freuen.

Habt Ihr bestimmte Fragen? Wollt Ihr bei der Zubereitung etwas bestimmtes wissen?

Liebe Grüße,

Alexandra

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